Geht das auch mit Hypnose?

 

Wenn du anfängst über dich und dein Leben zu philosophieren, wirst du feststellen, dass viele Dinge unausgesprochen sind und scheinbar im Stillen wirken. Es kann sein, dass du dich fragst, warum das so ist. Das "Warum" kann zur Verzweiflung führen, da keine logische Erklärung gefunden wird. Oder das "Warum" führt zu einer Dauerschleife, in der du immer wieder mit den gleichen "Werkzeugen" versuchst, es zu verändern.

 

Glaubst du auch, dass die äußeren Umstände gar nichts mit dir zu tun haben? Das ist jedoch anders.

 

Dein Unterbewusstsein speichert wirklich alles, was du fühlst, was du denkst und was du tust. Daraus entstehen wieder neue Gefühle, Gedanken und Taten. Es ist ein ständiger Kreislauf und damit ein steter Nährboden für deine Zukunft. Dein gedanklicher Lebenskreislauf ist immer aktiv und selbstständig.

 

Daraus können Lebenswirklichkeiten entstehen, die dauerhaft zu Einschränkungen oder Leiden führen.

 

Diese schädlichen Mechanismen des Unterbewusstseins können mit Hypnose "repariert", "umgeleitet" und "neu programmiert" werden.

 

Hier eine Zusammenstellung emotionaler Themen, denen du vielleicht schon einmal begegnet bist:

(Mit ganz typischen Aussagen.)

Helfersyndrom

Alle glücklich und zufrieden machen zu wollen, kann dazu führen, sich selbst zu vernachlässigen. Hinter diesem Syndrom steht oftmals ein Glaubenssatz, der mit Liebe und Bestätigung zu tun hat.

("Ich tue ständige etwas für andere, keiner tut etwas für mich."

 


Perfektionismus

Immer alles perfekt machen zu wollen, führt zu einer hohen Erwartungshaltung an sich selbst und an Andere. Wird diese Erwartung nicht erfüllt, sind Schuldgefühle und andere psychische Resonanzen die Folge. Du baust immer mehr Druck auf konzentrierst dich immer mehr auf Äußerlichkeiten, anstatt auf deine inneren wahren Wünsche.

("Bei mir kann jederzeit jemand zu Besuch kommen...")

 


Opferrolle

Aufopferung für andere, also das eigene Glück für andere zu opfern, führt irgendwann dazu,  nicht mehr zu wissen, was für einen selbst wirklich Glück bedeutet.

("Ich verstehe das nicht, ich war doch immer für alle da.")

 


Konfliktvermeidung

Es gibt viele Menschen, die es besser finden, Konflikte zu vermeiden. Gehörst du auch dazu? Lässt du in Konflikte zu? Oder scheust du dich davor? In allen unseren Beziehungen, ob beruflich oder privat, gibt es Kontroversen. Entscheidend ist, wie wir damit umgehen. Menschen haben unterschiedliche Werte und Vorstellungen und auch häufig sich widersprechende Ziele, welche der eigentliche Grund für die Konfliktvermeidung sind.

 ("Das ist mir zu anstrengend, ich gehe jetzt.")

 


NEIN-Sagen

Nein sagen zu können ist ein Balanceakt auf dem Schwebebalken. Nein sagen zu können, bedeutet anderen eine Absage zu erteilen, seine eigenen Interessen zu vertreten und dabei gleichzeitig keine Schuldgefühle zu haben. Denkst du, dass ist schwierig oder eher machbar?

 ("Kannst du mal eben?"......."Klar, das mache ich doch gerne." ....... WIRKLICH???)

 


Scham

Schamgefühle entstehen meist dort, wo das eigene So-Sein nicht mit dem Idealbild zusammenpasst. Schmerzhaft kann die Scham werden, wenn diese empfundene Abweichung Zeugen bekommt. Schamgefühle haben daher großen Einfluss auf unsere Interaktion mit Menschen, besonders verbunden mit Emotionen.

 ("Er schläft mit mir nur, wenn das Licht aus ist.")

 


Selbstwertgefühl

Das Selbstwertgefühl ist im Unterbewusstsein zu Hause und speichert Informationen zu den Fragen: Wer bin ich? Was kann ich? Was bin ich wert? Werden diese Fragen schwach, negativ und unklar beantwortet, führt das zu einem instabilen Selbstwertgefühl und kann zu ernsthaften Problemen führen. Ein permanentes Vergleich mit Anderen ist die Folge.

("Ach, bei mir klappt das sowieso nicht.")

 


Schuldgefühle

Schuldgefühle sind Vorwürfe an dich selbst. Diese sind meist in der Kindheit entstanden. Bei einer konfrontativen Erziehung wurden anklagende Sätze zur Maßregelung genutzt und diese haben sich tief in dein Unterbewusstsein gegraben. Heute "bombardieren" sie dich aus alter Gewohnheit mit denselben Anklagen von damals. Nur ist dieses Bombardement heute aus dem Zusammenhang gerissen, wirkt trotzdem sehr effektiv.

 ("Ich bin Schuld daran, das meine Tochter bei ihrer Mutter aufwachsen muss.")

 


Schlechtes Gewissen

Das schlechte Gewissen entsteht aus einem Pflichtbewusstsein heraus. An dieses Pflichtbewusstsein sind die eigenen Erwartungen und die Erwartungen anderer geknüpft. Bei näherer Betrachtung ist es ein großes Wollknäuel aus rationalen, moralischen und emotionalen Pflichten.

("Eigentlich muss ich mich jetzt darum kümmern, weil....")

 


Mobbing

Mobbing kann jeden treffen!

 

Es gibt kein typisches Mobbingopfer und auch keine Verhaltensregeln, um sich vor Mobbing  zu schützen.

 

Allerdings haben manche Menschen ein höheres Risiko, am Arbeitsplatz gemobbt zu werden. Frauen, Auszubildende und ältere Beschäftigte sind eher von Mobbing am Arbeitsplatz betroffen. Mobbing am Arbeitsplatz ist nicht zu verwechseln mit kleinen Konflikten, Streitereien und Missverständnissen – solche Situationen sind völlig normal. Mobbing fängt auch immer mehr in der Schule an. Hier gehören Themen zum Aussehen, zu den Besitzverhältnissen und den Interessen zum Ziel von gesteuerten Mobbingaktionen.

 

Mobbing ist laut Definition ein gezieltes und dauerhaftes Angreifen, Schikanieren und Ausgrenzen einzelner Personen.

(Quelle: http://www.onmeda.de/psyche/mobbing.html)

 


Burnout

Burnout bedeutet: nichts geht mehr.

 

Wer unter Burnout leidet, fühlt sich ausgebrannt, leer und kraftlos. Vollkommen am Ende. Dies ist oft der Endpunkt einer Entwicklung, die mit idealistischer Begeisterung begann und über frustrierende Erlebnisse zur Desillusionierung geführt hat.

 

Schätzungen zufolge ist fast ein Viertel der Erwerbstätigen in Deutschland chronisch erschöpft. Während die Leistungsfähigkeit abnimmt, nehmen die emotionale Erschöpfung und die Angst vor dem Scheitern zu. Betroffene fühlen sich vollkommen überfordert und begraben sich unter einer Fülle von Erwartungen, die andere an sie stellen. Das Schlimmste aber: Damit können sie ihren eigenen Ansprüchen nicht mehr genügen und versuchen dies zunächst durch mehr Arbeit oder größeres Engagement auszugleichen.

(Quelle: http://www.schoen-kliniken.de/ptp/medizin/psyche/persoenlichkeitsstoerung/burnout/)

 

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Liebeskummer

Liebeskummer ist gemein, schrecklich, allumfassend, nie endend und und und. Liebeskummer ist auch vielschichtig: bei Trennung, bei Tod, bei Eifersucht und ganz einfach da, wie die Luft zum Atmen fehlt. Liebeskummer hat ganz viel mit unserer Kindheit und unserem Urvertrauen zu tun.

("Wie soll es ohne ihn weitergehen? Was denken meine Bekannten? Es alles so schrecklich.")

 


Prüfungsangst

Diese Angst entsteht wenn der Prüfling sein Wissen präsentieren muss. Dabei werden nicht nur die Kenntnisse getestet, sondern auch die Leistungsfähigkeit in der Prüfungssituationen unter Beweis gestellt. Und genau das ist oftmals die Krux. Etwas unter Beweis stellen zu müssen, setzt viele Menschen in Prüfungssituationen derart unter Erfolgsdruck, dass sich Angstsymptome zeigen. Vielfach hat sich das Unterbewusstsein schon zu frühen Schulzeiten dazu Erinnerungen parat gelegt, die gerne wieder aktualisiert werden.

 


Lampenfieber

Hinter dem Begriff Lampenfieber steckt die Angst zu versagen. Die Angst in einem öffentlichen Moment einen Blackout zu haben und den Anforderungen der Situation nicht gerecht zu werden. Sich und seine Leistungen erfolgreich zu präsentieren und dabei einen guten Eindruck zu machen, kann Herzrasen, Röte im Gesicht, Schwindel und Stottern verursachen.

("Das war schon immer so, schon bei der Abiprüfung ging gar nichts mehr.")

 


Vergebung

Ach, vergeben und vergessen. Das sagt sich ganz leicht und ist eine alte Redewendung.

 

Tatsächlich ist Vergebung eine menschliche Herausforderung. Auslöser für Vergebung ist das eigene Leiden, die eigene Wut und Trauer und das ständige Grübeln über das Warum, welches hinter der Kränkung steht. Rachegelüste und Trotz können hingegen einer Vergebung im Wege stehen. 

 


Eifersucht

Eifersucht ist ein Beziehungskiller.

 

Die Ursachen für Eifersucht liegen nicht beim Partner, sondern in den Erfahrungen, welche die eifersüchtige Person selbst gemacht hat. Zu diesen Erfahrungen zählen die Abwertungen im Elternhaus, die dazu geführt haben, dass sich Menschen nicht für liebenswert halten. Eifersucht ist in diesem Fall die Angst vor dem Vergleich. Hält sich der Mensch nicht für liebenswert, zweifelt er an sich selbst und letztendlich auch an seinem Partner.

 

Als weitere Ursache werden die Verlusterfahrungen in der frühen Kindheit angesehen. Haben Kinder früh den Verlust einer Bezugsperson hinnehmen müssen, können daraus später Verlustängste entstehen, welche sich in eifersüchtigem Verhalten ausdrücken.

 

Die außerhalb der Kindheit entstandene Eifersucht entsteht durch schlechte Erfahrungen in vorherigen Beziehungen, in denen tatsächlich ein Seitensprung stattgefunden hat und daraus ein tiefes Misstrauen entstanden ist. Dieses Misstrauen wird auf den aktuellen Partner projektiert. Je schwächer das eigene Selbstwertgefühl ausgestattet ist, desto intensiver kann die Eifersucht empfunden werden. Umgekehrt je mehr wir uns als liebenswerten Menschen anerkennen, desto weniger geraten wir in die Eifersuchtsspirale.

 


Innere Unruhe

Anspannung, Überforderung, Leistungsdruck, ständiger Stress und Termindruck, belastende Lebenssituationen und Reizüberflutung können die Auslöser für innere Unruhe sein. Oftmals wirken diese Ursachen gemeinsam und  führen dazu, dass Körper und Geist nicht mehr zur Ruhe kommen. Ein Teufelskreis beginnt und zur inneren Unruhe gesellen sich im Laufe der Zeit Nervosität, Schlafstörungen und Symptome der Unausgeglichenheit.

 

Frauen leiden häufiger unter Unruhezuständen, vor allem, da Sie durch Familie und Beruf oft doppelt belastet sind. Auch durch Hormonschwankungen während der Wechseljahre werden innere Unruhe und Nervosität gefördert.

 


Motivation

Die innere Motivation entsteht in jedem Mensch aus sich heraus. Bestimmte Tätigkeiten macht ein Mensch einfach gern, weil sie Spaß machen, weil sie sinnvoll oder herausfordernd sind und weder zu einer Über- noch Unterforderung führen.

 

Diese Tätigkeiten werden um ihrer selbst Willen getan und nicht, um eine Belohnung zu erlangen oder eine Bestrafung zu vermeiden.

 

Woran entscheidet der Mensch nun, welche Tätigkeiten das genau sind?  Die Grundlage für diese Entscheidung liegt in den Werten, die jeder Mensch in sich trägt. Die persönlichen Werte bilden das Motiv für die Tätigkeiten, die wir gerne erbringen.

 


Lernblockaden

Vor jeder erfolgreichen Prüfung steht das Lernen. Lernblockaden erschweren die Informationsaufnahme und die spätere Informationswiedergabe.

Sie entstanden ursprünglich durch unterschiedliche Aspekte in der Kindheit und frühen Jugend: einschränkende Glaubenssätze, fehlende Motivation, Konzentrationsschwächen, Mobbing, Liebeskummer, Versagensängste, Trauma, sozialer Stress, Prüfungsangst, Misserfolgserlebnisse, familiäre Belastungen, Pubertätsprobleme, verletzende Erfahrungen, Angst vor einem Lehrer. Oh, das ist viel!

 

Die Entstehungsgeschichte von Lernblockaden verschwindet mit der Zeit ins Unbewusste. Der Betroffene ist sich des eigentlichen Themas nicht mehr bewusst, die Blockade bleibt jedoch. 

 


"Nimm es nicht persönlich"

"Nimm nichts persönlich. Nichts was andere Leute zu dir sagen, ist wegen dir, es ist wegen ihnen selbst."

Miguel Ruiz

 

Kritik selbst in homöopathischer Dosierung, aggressive Wutausbrüche und ungerechtfertigte verbale Angriffe anderer oder fälschlicherweise auf sich bezogene Äußerungen können bei mangelndem Selbstwert zu Empfindsamkeit und Kränkungen führen.

 

Viele Menschen wittern in solchen zwischenmenschlichen Begegnungen Zurechtweisung und Ablehnung. Die kommunikative Beschleunigung führt weiterhin dazu, dass fast jeder Kontakt zu einem Test für den Selbstwert wird. Eigene Selbstzweifel lassen die innere Schutzbarriere porös werden und die äußeren Einwirkungen können ungehindert bis in den seelischen Kern durchdringen.

 

Doch was haben die Worte anderer wirklich mit einem selbst zu tun? Wessen Wut dringt ungehindert ein? Wie ist Schutz möglich?

 


Schüchternheit

Schüchternheit ist ein sichtbarer Teil eines Menschen.

 

Oftmals sind mit Schüchternheit auch Attribute wie nett, freundlich und hilfsbereit verbunden. Andererseits haben es schüchterne Menschen  in unserer rasanten Umwelt schwerer, da Durchsetzungskraft und Offenheit als erfolgreich anerkannte Persönlichkeitsmerkmale gelten.

 

Schwierigkeiten neue Menschen kennenzulernen, diese neuen Kontakte aufrechtzuerhalten und daraus Beziehungen entstehen zu lassen sind die Hauptprobleme schüchterner Menschen. 

 


Entscheidungskonflikt

Ein Entscheidungskonflikt ist die persönliche Unsicherheit bei der Entscheidung zwischen verschiedenen Optionen. Die persönliche Unsicherheit basiert auf fünf Teilbereichen der Entscheidung: Mangelndes Wissen über die Optionen, unzureichende Entschlusskompetenz, fehlende Entschlussfreudigkeit, fehlende Motivation und kein Zugang zur eigenen Intuition.

 

Die letzten drei Themen ruhen im Unbewussten. Menschen handeln viel mehr unbewusst, als allgemein hin angenommen wird. Dieser Bereich wird zur Unterstützung einer individuellen Entscheidungsstütze in der Hypnose wirkungsvoll angesprochen.


Süßigkeitensucht

Zucker ist eine Droge.

 

Offiziell natürlich nicht. Doch zeigt der Konsum sehr ähnliche Verhaltensweisen auf.

Auf Tabakprodukten stehen seit vielen Jahren erschreckende Hinweise, welche Folgen der Tabakkonsum haben kann.

 

Stell dir einmal vor, auf Zuckerprodukten würdest du dies lesen:

 

Zucker zerstört Ihre Darmflora.

Zucker schwächt Ihr Immunsystem.

Zucker macht Sie anfällig für Herzerkrankungen.

Zucker ruiniert Ihre Zähne.

Zucker macht dick.

Zucker kann tödlich sein, da er Diabetes Typ 2 und Krebs fördert.

Zucker kann hyperaktiv und depressiv machen.

Zucker kann Angstzustände auslösen.

Zucker kann zu Schlafstörungen führen.

Zucker kann unreine Haut verursachen und Akne verstärken.

 

Zucker macht süchtig.

 

Kaufst du auch an der Tankstelle noch schnell einen Schokoriegel?

Bist du schon einmal noch schnell zum Supermarkt gefahren, weil keine Gummibärchen mehr im Schrank waren?

Gehört für dich zu einem vollständigen Essen der süsse Nachtisch einfach dazu?

Kannst du deiner Kollegin beim Naschen zuschauen?

Hattest du schon einmal Heisshunger auf Süsses?

 

Lauter ungünstige Angewohnheiten auf dem Weg zur Süßigkeitensucht.

 


Kaufsucht

Eine Kaufsucht ersetzt oder beruhigt Frust,
 Langeweile,
 Sorgen und Probleme, persönliche oder berufliche Konflikte, fehlende Zuwendung und Liebe, Einsamkeit, Trauer und mangelndes Selbstwertgefühl.

 

Erkennen läßt sich eine Kaufsucht an dem ständigen Verlangen, etwas kaufen zu wollen, dieses Verlangen nicht stoppen zu können, immer mehr zu kaufen, weit über den tatsächlichen Bedarf hinaus zu kaufen und sich körperlich sehr unwohl zu fühlen, wenn der Kauf unterdrückt wird.

 

Zu den fatalen Folgen einer Kaufsucht gehören Überschuldung, Isolation und die Zerstörung des familiären und freundschaftlichen Umfeldes.

 

Beim Einkauf werden oftmals Glücksgefühle verspürt, welche anschließend schnell in Schuldgefühle übergehen. Deshalb geraten Kaufsüchtige in einen Kreislauf, aus dem sie schwer alleine heraus kommen. So wird aus dem Kaufen ein Stimmungsregulator zwischen Hochgefühlen und schlechtem Gewissen. 

 

Als Ursachen für süchtiges Verhalten werden Mangel an Zuwendung,  Anerkennung, Geborgenheit und Liebe in der Kindheit angesehen.

 


"Ich kann das nicht"

Jede Begabung und Fähigkeit eines Menschen bleibt verborgen, wenn kein Vertrauen  vorhanden ist, diese zu besitzen. Der eigene Glaube an Talente und Möglichkeiten macht einen Menschen zum Optimisten, Zweifel daran führen zu einer pessimistischen Überzeugung.

 

Menschen verhalten sich nicht entsprechend ihrer Fähigkeiten, sondern danach, welche Fähigkeiten sie zu glauben haben. 

 

 

Menschen leben in gedachten Grenzen und erst wenn einer etwas tut, scheint es realistisch. Je mehr diese erdachten Grenzen überwunden werden können, desto mehr Erfolg ist möglich.

 

Optimisten sind nicht grundsätzlich klüger als Pessimisten, sie haben jedoch gelernt ein hohes Maß an Selbstvertrauen einzusetzen, um ihre Ziele zu erreichen und gegebenenfalls auch mal Misserfolge und Fehlschläge einzustecken ohne sofort das Handtuch zu werfen.

 

Optimisten konzentrieren sich auf ihr Ziel, Pessimisten konzentrieren sich auf das Problem oder den Misserfolg. Die lösungsorientierte Strategie des "Ich-kann-das-Denkens ist erreichbar.

 


Erwartungshaltung

Wird das Wort Erwartungshaltung zerlegt, bleiben die Verben "warten" und "halten" übrig. Menschen warten auf Etwas und halten daran fest. Menschen warten auf die Erfüllung ihrer Wünsche und halten an der Idee zur Umsetzung ihrer gewünschten Realität fest.

 

So klingt das plötzlich ganz anders, oder?

 

Erwartungen sind individuell und variieren von Mensch zu Mensch. Aus diesem Grund ist es wichtig, Erwartungen klar zu kommunizieren, sonst wird es nie jemanden geben, welcher diese erfüllen kann.

 

Aufgrund der fehlenden Kommunikation entstehen oft Missverständnisse und Unzufriedenheiten, die leicht zu vermeiden sind. So ist es möglich, sich Frust und Ärger zu ersparen.

 

Im Vorhinein ist es noch leichter seine eigenen Erwartungen zu verändern. Erwartungsgedanken sind oftmals im Unbewussten verankert und somit viel eher in der Hypnose erkennbar und veränderbar. 

 


Pessimismus

Pessimisten rechnen stets mit einem schlechten Ausgang einer Sache.

 

Das Negative steht im Vordergrund und oftmals werden die Befürchtungen dramatisiert und gerechtfertigt. Solche Rechtfertigungen klingen dann so: "Wenn das Schlimmste eintritt, bin ich wenigstens vorbereitet."

 

Die eigene Bestätigung führt zu einer Endlosschleife der negativen Gedanken. Sollte trotzdem mal eine Sache gut ausgehen, dann erklären sich die Pessimisten dies mit Glück und Zufall.

 

Pessimisten verderben sich mit ihrer pessimistischen Sicht die Gegenwart und geraten in einer Strudel aus Minderwertigkeitsgefühlen und Ängsten. Pessimismus ist eine Grundeinstellung zum Leben, die erlernt wurde. Diese Angewohnheit kann auch wieder verlernt werden.

 


Schmerz der Enttäuschung

Enttäuschung ist das bittere Ergebnis einer zu hohen Erwartungshaltung.

 

Erwartungshaltung? Das hatten wir doch schon mal?

 

Der Mensch erwartet etwas, was schließlich nicht eintritt. Es findet eine Täuschung statt. Wie lässt sich das vermeiden? Ganz einfach nichts erwarten, um nicht enttäuscht zu werden? Klingt einfach, ist es aber nicht.

 

Lösen wir als verbesserungssuchender Mensch die Erwartungshaltung an sich auf, agieren wir nicht mehr zielorientiert. Dann bekommen wir ja nicht mehr, was wir  uns so sehnlichst wünschen. Was nun?

 

Es heisst also, einen gesunden realistischen Weg zu finden, die zukunftsorientierte Haltung so zu fokussieren, dass sie nicht belastende Züge bei Nichterfüllung aufweist. Läuft!

 


Erfolgreich sein

Zum Thema persönlicher und beruflicher Erfolg gibt es unzählige Selbsthilfebücher, Seminare und Workshops. Wenn sich bei allem Bemühen immer wieder eine Sackgasse auftut und alles Visualisieren des Erfolgs sich nicht einstellen will, kann es hilfreich sein, einen Blick in die Familiengeschichte zu werfen.

 

Diese Ohnmacht, welche sich dem erwünschten Erfolg in den Weg stellt, kann ihren Ursprung in vererbten Gedanken und Gefühlen haben.

 


Akzeptanz für den eigenen Körper

Was ist schön? Was ist gesund?

 

Schlagwörter wie Körpergewicht, Körpervielfalt und individuelle Körperwahrnehmung werden zunehmend von Wohlbefinden und Zufriedenheit im eigenen Körper losgelöst und unter dem gesellschaftlichen Druck neu interpretiert.

 

Folgen sind Magersucht, Bulimie und Adipositas. Immer  mehr wird der untrennbare Zusammenhang zwischen Körper und Psyche optisch sichtbar. Gedanken und Gefühle und der körperliche Zustand beeinflussen sich gegenseitig.

 

So tragen Ernährungs- und Bewegungsverhalten genauso effektiv zum körperlichen Wohlbefinden bei, wie die Akzeptanz und die Achtsamkeit gegenüber der eigenen körperlichen Individualität. Alles Gesagte und Gedachte zum Körper hinterlässt Spuren.

 


"Das Leben ist ein Kampf"

Die drei Urinstinkte des Menschen sind die Starre, die Flucht und der Angriff. Der Kampf ist die Umsetzung des Angriffs.

 

In den friedlichen Lebensräumen hier in Europa ist der Kampf im Außen kein notwendiges Mittel mehr. Trotzdem hat dieser Instinkt als Abwehrmechanismus gegen gefühlte Gefahren "überlebt".

 

In dem Gedanken "das Leben ist ein Kampf" wird das Leben selbst als Gegner empfunden, dem der Mensch etwas abringen muss. Menschen, die in gesicherten Umständen leben, teilen oft diese Haltung. „Immer wenn man denkt, es ist gut, kommt der nächste Schlag.“ Oder „Man strampelt sich jeden Tag ab und dann war doch wieder alles umsonst.“

 

Auch "erfolgreiche" Menschen betrachten ihr Leben oft als immer währenden Kampf. Das harte Durchsetzen in der Arbeitswelt und das Jonglieren mit Doppelbelastungen werden oft mit diesem matriachischen Formulierungen gleichgesetzt und dann schließlich auch so gefühlt.

 


Wut und Aggressionen

Eine erhöhte Aggressionsbereitschaft kann aufgrund besonderer Umstände oder Krankheiten vorliegen.

 

Bluthochdruck und Herzrasen, Angststörungen, Alkohol- und Drogensucht, "ADHS", Depressionen und Burnout, Persönlichkeitsstörungen und Hormonelle Veränderungen (Pubertät und Wechseljahre) sind mögliche Ursachen und sollten immer ärztlich abgeklärt werden.

 

Aggressionen und Wut können auch ursächlich durch andauernden Frust und Stress im Verborgenen lauern und durch äußere Stimulation aktiviert werden. Diese natürlichen und nützlichen Gefühle werden vielfach als negativ bewertet und unterdrückt, weil eine gesellschaftliche oder familiäre Verträglichkeit im Vordergrund steht.

 

Es ist möglich, dass diese Gefühle mit Themen aus der Herkunftsfamilie verbunden sind. Hast du dich schon einmal gefragt: Warum bin ich eigentlich so? Du findest keine Antwort auf die Frage und das Verhalten? Dann könnte es sein, dass du diese Gefühle von Familienmitgliedern übernommen hast.

 


Trauer

Trauer durchläuft unterschiedliche Phasen.

 

In der ersten Phase dem Schockzustand ist die wichtigste Aufgabe von helfenden Personen das Erledigen der alltäglichen Aufgaben

 

In der zweiten Phase brechen die Emotionen auf. Die zurückgebliebene Person wird überwältigt von Gefühlen der Angst, Wut und Verzweiflung. In dieser Zeit wird vorwiegend jemand benötigt, der einfach zuhören und trösten kann. Empathie und Mitgefühl stehen im Vordergrund.

 

Die dritte Phase ist die eigentliche Trennungsphase. Dieser Abschnitt erfordert vom Umfeld sehr viel Geduld, da sich Vorwürfe und ständig wiederkehrende beziehungshinterfragende Szenen vor dem geistigen Auge abspielen können. Diese Phase kann monatelang und in einigen Fällen jahrelang andauern. In dieser Phase ist vielfach therapeutische Unterstützung notwendig.

 

Die letzte Phase ist der Blick in die Zukunft. Hier wird das Leben „aufgeräumt“, vieles ausgetauscht, ersetzt oder entfernt.

 

Rund 10 Prozent geraten in eine sogenannte komplizierte Trauer, die jahrelang anhält und das eigene Leben stark einschränkt. Grundsätzlich kann gesagt werden, dass die Zeit kein Kriterium für komplizierte Trauer ist und jeder anders trauert.

Um den Unveränderliche zu akzeptieren, geht es darum, die seelische Widerstandskraft zu stärken und gezielt zu fördern.

 


Angst vor dem Älterwerden

Das Älterwerden betrifft jeden. Ist das nicht toll?

 

Kein anderes menschliches Thema gilt für jeden Menschen auf der Welt, ein Zeitabschnitt im Leben der uns alle vereint. Die Spuren des Alters und die damit verbundene Akzeptanz haben jedoch unterschiedliche Intensität und Wahrnehmung.

 

Fakt ist: wir können es nicht verhindern und Fakt ist auch: entscheidend ist, wie wir darüber denken. Unser Körper verändert sich. Die Kleidergröße wird größer (manchmal auch kleiner), die Falten werden mehr, die Haare werden weniger... Nicht nur das außen Sichtbare verändert sich, sondern auch das Innenleben.

 

Unsere Vorlieben, Ziele, Wünsche und Vorhaben verändern sich mit. In unserer Gesellschaft dagegen regiert die Jugendlichkeit. So können wir in einen inneren Konflikt zwischen Wissen und Reife und bewunderter Jugend geraten.  Zukunftsängste in Bezug auf finanzielle Unabhängigkeit und Gesundheit können sehr belastend im Vordergrund stehen. Auch Trauer um die eigene Jugend führt zu immer deutlicheren Ängsten.

 


Unabhängigkeit

Unabhängigkeit entsteht in unserer Kindheit.
Im 2. und 3. Lebensalter begegnet das Kind zum ersten Mal Regeln und Anforderungen von außen. Gleichzeitig erlebt es immer mehr den eigenem Willen. So gerät das Kind in einen Konflikt zwischen dem Bedürfnis die Regeln zu befolgen und auch befolgen zu wollen und dem eigenen Freiheitsdrang. Wir nennen das meist Trotzphase.
Gerade die Sauberkeitserziehung steht der frühkindlichen Persönlichkeitsentwicklung im Wege und es entsteht ein Machtkampf.
Je nachdem wie sich in dieser Zeit die  Selbständigkeit, die Entscheidungsfreiheit und die Selbstbestimmung entwickelt  hat, zeigt sich später das Bedürfnis nach Unterordnung oder das Ausleben der eigenen Regeln. Untrennbar damit verbunden ist die eigene Kritikfähigkeit und das Bedürfnis nach Anerkennung.
Ein Blick in die frühe Kindheit, kann einen jahrzehntelangen inneren Konflikt nach Unabhängigkeit neu beleuchten und auflösen.
Hattest du schon mal einen Partner, der ständig von Freiheit geredet hat? Wolltest du selbst schon einmal unbedingt weg und wusstest gar nicht so recht, warum eigentlich? 

Sorgen

Sorgen und Grübeleien können das seelisches und körperliches Wohlbefinden empfindlich stören.

 

Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen und Unruhe sind Folgen von ständigen Sorgen. Die unablässige Alarmbereitschaft, dass etwas Schreckliches passiert, führt zu energetisch aufgeladenen Katastrophenszenarien. Diese Art von Kopfkino führt zu weiteren schwerwiegenderen Folgen. Probleme mit Atmung und Herzschlag, Appetit und Verdauung sowie psychische Störungen stellen sich ein. Dieser verhängnisvolle Kreislauf führt dazu, dass sich die betroffene Person immer erschöpfter und handlungsunfähiger fühlt.

 

Sorgen und Grübeleien sind letztendlich Gedanken und haben ihren Ursprung. Dieser Ursprung ist im eigenen frühen Leben oder in der Familiengeschichte zu finden.

 

Der erste Schritt, um diese Gedanken durch zuversichtliche Gedanken zu ersetzen, ist die Bewusstmachung:

 

Was hat dazu geführt, dass die eigene Zukunft besorgniserregend wirkt?

Wann erschienen diese Gedanken erstmalig?

Wer in der Familie hat ähnliche Gedanken?

Welches Ereignis hat die Sorgenschleife ausgelöst?

 


Gesunde Beziehung

Die Liebe und eine glückliche Beziehung sind die emotionalsten Themen der Menschen.

 

Deutsch und Mathe lernen wir in der Schule, Buchhaltung und Handwerk in der Berufsschule, Medizin und Rechtswissenschaften an der Uni. Wo lernen wir die zwischenmenschlichen Aspekte unseres Lebens, welche uns lebenslang begleiten? Ganz einfach: bei Mama und Papa.

 

In der psychologischen Forschung geht ein Großteil der Forschenden mittlerweile davon aus, dass wir nicht durch die ständig wechselnden Erziehungsarten zu dem werden, wer wir sind. Sondern durch das sogenannte Modell-Lernen.

 

Wir kopieren das, was uns vorgelebt wird. Das vorgelebte Modell unserer Eltern, Großeltern, Tanten und Onkel, Nachbarn und anderen nahe stehenden Personen ist unsere bewusste und unbewusste Vorlage.

 

In der frühen Zeit unseres Seins entstehen nicht hintergefragte und nicht kontrollierte Versionen für ein zwischenmenschliches Miteinander, welche zu unseren inneren Gesetzmäßigkeiten werden. Wir kopieren Gefühle und Gedanken, Handlungsweisen, Familienmodelle, familiäre Regeln und Hierarchien.

 

Diese Kopiervorlagen werden oft über Generationen weitergereicht. Daraus entstehen Dynamiken für unsere eigenen Beziehungs- und Konfliktmuster. 

 

Kennst du das?

"Es ist immer das Gleiche". "Warum passiert mir das immer wieder?" "Frauen sind alle gleich." "Männer sind alles Schweine."

 

Nein, so ist das nicht. Nicht das im Außen Erlebte ist immer gleich, sondern das im Inneren Wahrgenommene, bis zu dem Moment, an dem es verändert wird.

 

Liebe hat ein Chance, wenn wir zu dem werden, wer wir wirklich sind.

 


Verletztes inneres Kind

Ein erwachsener Mensch ist erwachsen? Ja und nein.

 

Ja, wir leben in erwachsenen Körpern und nein, ein Teil von uns bleibt ein kleines Kind, wenn diesem kleinen Kind in seiner Zeit nicht alle Bedürfnisse befriedigt worden sind.

 

Was genau ist damit gemeint?

 

Kleine Kinder haben ganz konkrete Bedürfnisse: Anerkennung, Geborgenheit, Schutz und Nähe. Nicht immer werden diese erfüllt. Die emotionalen Folgen sind später im erwachsenen Alter fühlbar. Wir fühlen uns ungesehen, ungeliebt, allein gelassen, zu kurz gekommen und versuchen ständig die innere Leere zu füllen.

 

Ohne uns dessen bewusst zu sein, da es ein elementarer Teil von uns geworden ist, suchen wir diese Bedürfniserfüllung im außen: bei anderen Menschen (Partnern, Kindern, Freunden, Arbeitskollegen) und bei anderen Dingen: Schokolade, Alkohol, Drogen und materiellen Ablenkungen (TV, Social Media).

 

De facto hat sich nichts verändert: die ursprünglichen Bedürfnisse bleiben. Diese haben Einfluss auf unsere Beziehungsfähigkeit, Toleranz- und Akzeptanzverhalten und auf die Konfliktfähigkeit. Im „normalen“ Alltagsmodus schlummert diese „Altlast“ und wird in angstauslösenden oder stressigen Momenten aktiviert.

 

Das Leben schickt uns immer wieder Gelegenheiten in Form von Situationen oder bestimmten Menschen, in denen wir wachsen können, also erwachsen werden können.

 

Ärgert uns ein Mensch mit seinem Verhalten, kann von Bedeutung sein, genau dieses Verhalten näher zu betrachten:

 

Was hat das mit mir zu tun? Woher kenne ich das Verhalten? Warum macht es mich wütend?

 

Wir heilen unser inneres Kind, in dem wir Verhaltensweisen im außen so betrachten, als wären sie ein Bestandteil unseres eigenen Lebens.

 

In der Hypnose können wir in Kontakt mit dem inneren Kind treten. Die Glaubenssätze und noch heute wirkenden schmerzhaften Bedürfnisse, die in dieser Zeit entstanden sind, können sichtbar machen werden und anschließend tatsächlich aufgelöst werden. Weil wir alles, was wir einmal erdacht haben, auch wieder auflösen können.

 

Wir selbst sind Meister unserer Gedanken und können selbstwirksam Sicherheit und Vertrauen entstehen lassen.

 

Das Ergebnis einer ausgeglichenen Gefühlslage ist mehr Gelassenheit, bessere Kommunikation und stabile Beziehungen.

 


Zärtlichkeit und Nähe zulassen

Trotz mit distanziertem und streitbarem Verhalten fühlt sich besser an, als friedliche Ruhe? Komische Vorstellung, oder?

 

Trotz ist ein Überbleibsel aus der Kindheit und aktiviert sich in emotionalen Momenten, die zu eng werden. Es gibt erwachsene Menschen, die sich widerborstig und trotzig ihrem Partner gegenüber verhalten, wenn die Beziehung einen geschlossenen, sehr intimen und/oder bindenden Charakter zeigt.

 

Psychologisch wird dieser Verhalten mit dem Schmerz des Unterschieds erklärt. Hat das männliche Kind von der Mutter Schläge bekommen, ist viel bestraft oder missachtet worden, bleibt ein gefährlicher Eindruck zurück. Dieses schmerzhafte unbewusste Erinnern lebt in der erwachsenen Liebe wieder auf und manifestiert sich als Flucht vor dem Partner.